Der Frühling hat es ja im allgemeinen so an sich, dass er Schnee tendenziell eher zum Schmelzen bringt.
Kann man sagen. Ganz allgemein.
Sowas ist für einen begnadeten Schneemannvernichter, Eisfresser und im-Gatsch-wälzer wie mich natürlich nicht wünschenswert.

Für den schlauen Hund von Welt, der in weiser Voraussicht bereits endlose Stunden in die adäquate Konditionierung
seiner zweibeinigen Mitbewohner investiert hat, macht sich die harte Arbeit also nun bezahlt.

Soll heißen: die Kurze und der Lange quetschen sich ins Auto und wir fahren dem Schnee hinterher.
Damit das Hundsi a Freud hat.

Ist das nicht herrlich?

Der Lange meint, Urlaub ist etwas ganz besonders feines.
Da muss man nicht arbeiten gehen, dauernd räumt einer hinter einem her, das Essen steht fix-fertig hergerichtet bereit,
man hat Zeit für viele tolle Spaziergänge und es ist sogar das eine oder andere Mittagsschlaferl drin.

Inwiefern sich das also von meinem normalen Tagesablauf unterscheiden soll, ist mir schleierhaft.
Außer dass ich die Kurze - anders als sonst - in der Früh aus dem Bett treten muss.
Sonst verpassen wir noch den Sonnenaufgang...


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